Articles in the Meinung Category
Meinung, Wahl '10 »
Marx wurde 1818 in Trier geboren und starb 1883 im fernen London. Lang ist es her und vergessen allemal, so denkt wahrscheinlich die Mehrheit der hiesigen Studierenden.
Weit gefehlt: Marx ist nicht tot, jedenfalls nicht in Trier. Dem Ziel, den Marxismus wenigstens organisatorisch am Leben zu erhalten (oder erneut zu gebären?), hat sich an der Uni Trier die Linke Liste (LiLi) verschrieben. Die Gralshüter der Orthodoxie haben auch in diesem Jahr ihre inhaltliche Ausrichtung in ein „Wahlkampfprogramm“ gegossen, wobei die Betonung nach der Lektüre eindeutig nicht auf „Wahl“ und „Programm“ liegen …
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Die neuen Studierendenzahlen werden von der Universitätsleitung als Erfolg und Ergebnis der hohen Attraktivität des Studiums an der Universität Trier gefeiert. Mit 14.817 Studierenden ist der Wert auch tatsächlich so hoch wie nie zuvor. Jedoch muss in Bezug auf die neuen Rekordzahlen auch deutlich gemacht werden, welche Probleme mit dem Anstieg einhergehen und welche Probleme wahrscheinlich noch auftreten werden.
Raumnot
Wie in jedem Wintersemester kam es auch in diesem Jahr zu Engpässen bei der Belegung von Veranstaltungsräumen. Mehrfach haben gerade Erstsemesterstudenten berichtet, dass Seminarteilnehmer teilweise schon halb außerhalb des Seminarraumes im Türbereich …
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Vor kurzem starteten einige EU-Parlamentarier eine Initiative, die darauf abzielte unbezahlte Praktika in Zukunft zu verbieten. Auf den ersten Blick sicherlich ein sehr zu befürwortendes Anliegen.
Die meisten Studierenden haben selbst Erfahrungen mit verschiedenen Praktika gesammelt oder kennen zumindest Kommilitonen, die dies getan haben. Ich möchte zunächst einige der meiner Meinung nach entscheidenden Kritikpunkte am gegenwärtigen Praktikasystem benennen und dann deutlich machen, wieso meiner Meinung nach allgemein die Bezahlung von Praktika nicht dazugehört.
Sicherlich ist zu kritisieren, wenn Praktikanten bei Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen oder anderen Organisationen lediglich als Bürohilfskräfte oder ähnliches eingestellt …
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Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS, üblicherweise ausgesprochen und betont wie Mercedes ohne M [eːɐ̯ 't͡seːdɛs]) gilt gemeinhin als Hort langweiliger Spießer, die neben dem von Daddy finanzierten Jura- oder BWL-Studium ein bisschen die künftige Parteikarriere in der Union vorbereiten und Seilschaften knüpfen wollen in einem Verein, in dem Roland Koch noch als Linksliberaler gelten würde. Auf den Treffen singen sie in Holzfällerhemden und Burschenschaftsbändern das komplette Lied der Deutschen ab, und bringen ansonsten nicht viel zu Stande außer ASten abschaffen zu wollen und gelegentlich bei Wahlen mit Tarngruppen anzutreten, so …
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Als Anwesender bei der StuPa-Sitzung am 21. Juli 2010 muss ich sagen, dass es mich sehr erstaunt hat, dass sämtliche Anträge, die sich auf die Finanzierung von Projekten bezogen und ein Gesamtvolumen von ca. 40.000 € besaßen, ohne eine einzige Nachfrage “durchgewunken” wurden. Es ist aber anzunehmen, dass die Abgeordneten nicht im Detail darüber Bescheid wussten, für welche einzelnen Posten die entsprechenden Gelder verwendet werden sollen. Insofern stellt sich schon die Frage, ob man in diesem Rahmen von verantwortungsvollem Handeln seitens der anwesenden Stuparier (CampusGrün / Die Orangen, Jusos …
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Der Bundesrat hat heute wirklich das denkbar schlechtest mögliche getan und dem Stipendienprogramm der Bundesregierung zugestimmt, die geplante BAföG-Erhöhung aber abgelehnt. Manchmal fällt es tatsächlich schwer, bei bestimmten Vorgängen noch bei einer nüchternen und sachlichen Argumentation zu bleiben, und man möchte den Beteiligten nur noch die übelsten Schimpfwörter an den Kopf werfen. Doch das hilft ja nicht weiter.
Schauen wir uns also einmal an, was das konkret bedeutet. 160.000 der “leistungsstärksten” Studenten sollen zukünftig mit 300 Euro …
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Der wesentliche Grund für meinen Rücktritt aus dem Präsidium ist neben der kommenden Arbeit im FSR WISO das teileweise desastreuse Auftreten von Stupariern in den Sitzungen. Sachliche und konstruktive Diskussionen waren in meiner Amtszeit im Studierendenparlament selten und in vielen Situationen überwiegte das Desinteresse der Beteiligten. Aber auch der AStA trug mit seiner teils verbesserungswürdigen Arbeit zu meinem Rücktritt bei.
Da meine Erwartungen, hinsichtlich der Arbeit des StuPas derart enttäuscht wurden, bin ich nicht bereit weiterhin mit meinem Namen zu Sitzungen und Vollversammlungen zu laden, welche dann dermaßen destruktiv ablaufen, dass …
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Manchmal wundert man sich doch über die Parallelen zwischen Hochschul- und Bundespolitik. Zwar werden wir in der kommenden Senatssitzung keine ganz so spannenden Szenen wie in der Bundesversammlung erleben. Dennoch haben auch wir schon zwei Anläufe zur Wahl eines Mitglieds des Hochschulrats hinter uns gebracht, die zwar keine Gewinner, sehr wohl aber Verlierer hervorgebracht haben. Ob sich die Parallele im dritten Wahlgang fortsetzt und ein Ergebnis hervorgebracht wird, bleibt fraglich. Dass der erste Durchgang keinen Sieger hervorgebracht hat, mag aus studentischer Sicht noch einen Erfolg dargestellt haben. Doch dass sich …
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Gerade einmal 9 Studierende hatten sich heute, am 28. Juni 2010, im Auditorium Maximum der Universität Trier eingefunden, um der einberufenen Vollversammlung (VV) beizuwohnen.
Ein neuerlicher Tiefpunkt studentischen Engagements an der Universität Trier!
Es ist jedoch weniger erstaunlich, dass insbesondere Studenten, die sich keiner Hochschulgruppe zugehörig fühlen, dem Treffen fernblieben. Tun doch die Intransparenz der aktuellen Hochschulpolitik sowie eigene Verpflichtungen ihr Übriges dazu.
Viel gravierender erscheint das Fernbleiben des Großteils der Vertreter des AStAs von der VV. Den geplanten Rechenschaftsbericht des Allgemeinen Studierendenausschusses hätten lediglich zwei anwesenden AStArier leisten können, dies natürlich nur …
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Letzte Woche Freitag hat der Bundestag einige Änderungen am Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) und die Einführung eines neuen Stipendienmodells beschlossen. Nicht nur bei der Opposition, auch bei den meisten bildungspolitischen Akteuren stoßen diese Maßnahmen jedoch auf mindestens starke Skepsis, bis hin zu klarer Ablehnung – und dies selbst bei bspw. Stipendiantenguppen. Das deutsche Bildungssystem braucht in Wahrheit ganz andere Veränderungen als die von Union und FDP beschlossenen.
BAföG-Erhöhung: nicht einmal die Inflation ausgeglichen
Ab 1. Oktober sollen die BAföG-Sätze um 2%, die Elternfreibeträge um …










