“Ich bin Sozialdemokrat und kein Sozialist.”
Wie kürzlich bekannt wurde, ist Daniel Kruppert, Vorstandsmitglied der Juso-HSG und Mitglied des StuPa, von all seinen Ämtern mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Zudem gab er bekannt, dass er, ebenso wie ein weiteres Juso-HSG-Mitglied, auch für die anstehenden Hochschulwahlen (StuPa/Senat) nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Grund für den Rückzug sind persönliche und inhaltliche Differenzen insbesondere in Bezug auf die anstehenden Wahlen innerhalb der Hochschulgruppe. Von Seiten des Juso-HSG-Vorstandes wollte man dies nicht kommentieren. StuPa-Präsident Marius Niespor hält das Verhalten seiner Hochschulgruppe jedoch für einen “strategischen Fehler”.
“Es scheint so, als sei momentan der AStA-Sprecher der wahre Vorsitzende der Juso-HSG.”
“12.000 € sparen: Raus aus dem fzs” – dieser Spruch prangt neben Juso-HSG- und StuPa-Mitglied Daniel Kruppert auf einem Wahlplakat, dass wohl nicht mehr aufgehangen werden wird. Mit diesem Plakat wollte Kruppert für sich und die Politik seiner HSG im StuPa-Wahlkampf um die Gunst der Wähler im Fachbereich V werben. Dort stand er bislang als einziger Kandidat für die Jusos auf der Wahlliste des Fachbereichs. “In den unterschiedlichen Fachbereichen gibt es auch unterschiedliche Wählerschichten. Ich wollte mit dieser Kampagne auch bei den Juristen um Unterstützung für unsere Politik werben.”
Im Vorstand der Juso-HSG sah man dies aber offenbar anders. “Nachdem ich dem Vorstand meine Entwürfe zugesandt hatte, teilte mir Moritz Riesinger (Sprecher der Juso-HSG) mit, dass man sich entschieden habe, dass ich von einem eigenen Wahlkampf mit dieser Themenauswahl Abstand nehmen solle.” Die Forderung nach Austritt aus dem fzs durch die Jusos hatte zuletzt für viel Wirbel gesorgt. Die beiden Vorstandssprecher Riesinger und Xenia Alekseeva stehen offenkundig nicht hinter dieser Forderung, dennoch fand diese aber eine Mehrheit unter den Mitgliedern bei der Vollversammlung der Jusos.
Auf diesen Fakt stützt auch Kruppert seine Argumentation für die Plakatkampagne, die zudem unter anderem ein Plakat mit der Forderung “Schluss mit dem Öko-Wahn”, beinhalten sollte. “Die Plakate entsprachen inhaltlich in vollem Umfang der beschlossenen Programmatik für die Wahl.” Als Begründung für die ablehnende Haltung nannte Riesinger nach Aussage Krupperts, dass “man sich koalitionstechnisch nicht ins Abseits befördern wolle. Hiermit sind ganz offensichtlich die Grünen gemeint.” Der Koalitionspartner im AStA CampusGrün/Die Orangen hat nach Krupperts Einschätzung derzeit ohnehin schon einen großen Einfluss auf die Juso-HSG: “Unser Vorstand besteht fast nur noch aus Leuten, die auch im AStA Ämter innehaben. Nach dem Beschluss zum fzs-Austritt sind diese vom Koalitionspartner ins Gebet genommen worden. Daraufhin haben einige dann plötzlich gesagt, sie stünden jetzt doch nicht mehr hinter dem Beschluss, obwohl sie ihn zuvor mitgetragen hatten. Es scheint so, als sei momentan der AStA-Sprecher (Vincenzo Sarnelli, CampusGrün/Die Orangen) der wahre Vorsitzende der Juso-HSG.”
“Ich kann für die Juso-HSG derzeit weder inhaltlich noch personell eine Wahlempfehlung geben.”
Eine mögliche Neuorientierung der Gruppe nach links hält Kruppert für wenig sinnvoll: “Ich wollte pragmatische und lebensnahe Politik im StuPa machen. Mit verbohrtem Ideologiestreben kann ich nichts anfangen. Ich bin Sozialdemokrat und kein Sozialist.” Aus Krupperts Sicht ist dies nun nicht mehr möglich. “Die StuPa-Fraktion im vergangenen Jahr, das war ein gutes Team. Da hat es auch menschlich gestimmt. Von denen tritt nun aber fast niemand mehr an und die neuen Leute stehen für einen anderen Kurs.”
Deutlich kritisch steht Kruppert auch der Art und Weise der Ablehnung seiner Plakatenwürfe gegenüber. “Wenn andere Meinungen nicht mehr gehört werden, dann macht es für mich keinen Sinn sich dort weiter zu engagieren. Für so eine Art miteinander umzugehen möchte ich nicht mehr stehen und dafür auch keine Stimmen einwerben.” Am Montag teilte Kruppert dem Juso-Vorstand und dem Wahlausschuss seinen Rücktritt aus dem Vorstand und von der Kandidatur für das StuPa mit. Eine weiteres Juso-Mitglied zog seine StuPa-Kandidatur aus Solidarität zu Kruppert ebenfalls zurück.
Der amtierende StuPa-Präsident Marius Niespor, der in den vergangenen Jahren den Wahlkampf mitorganisierte, äußerte sich gegenüber TrUNews betrübt über die Situation: “Ich bedauere die Entscheidung von Daniel Kruppert sehr, kann diese in ihrer Konsequenz aber nachvollziehen. Es ist ein strategischer Fehler der Juso-HSG jemanden wie ihn einfach ziehen zu lassen.”
Für Kruppert selbst gibt es mittlerweile wohl keinen Weg mehr zurück. Zur Positionierung der Juso-HSG für die StuPa-Wahl findet er deutliche Worte : “Ich kann für die Juso-HSG derzeit weder inhaltlich noch personell eine Wahlempfehlung geben.”




Peng… Das ist deutlich. Wer nicht mitmarschiert, wird offenbar recht effektiv weggebissen. Und wer das Verplempern öffentlicher Gelder der Studierenden für ideologischen Unfug, wie die Mitgliedschaft im offen linksradikalen fzs nicht mitträgt, wird zur Selbstkritik vor die Versammlung gebeten.
Immerhin. Denaiel Kruppert scheint es doch nicht nötig zu haben, sich in einem Schauprozess als reaktionärer Feind des Studierendentums und der Revolution öffentlich selbst zu bezichtigen.
Es wäre jedoch schade, wenn er resignierte und sein Engagement den Studis in Trier verlorenginge. Vielleicht findet er ja anderswo noch eine politische Heimat und ein Ticket. Auch unter Sozialdemokraten soll es schließlich (Sozial-)Liberale geben…
Keine Angst, Büberle, für einen Sozialisten hätte dich nun wahrhaft niemand mehr gehalten. Und selbst, wer dich einen Sozialdemokraten dünkt, muss offenkundig einen schwerwiegenden Knick in der politischen Optik haben. Wobei, zu deiner Seeheimer Spargeltruppe haste ja schon ganz gut gepasst, nech? Umso bedauerlicher wohl, dass nun auch du erfahren musst, was es heißt, von den Sozis verraten zu werden. Aber das scheint bei euch ja quasi HSG-Raison, gelle? *zwinkerzwinker*
Kann für dich weder inhaltlich noch personell eine Wahlempfehlung abgeben,
Soziboy
Manchmal ist es doch vorteilhaft, an einer kleinen Jeder-kennt-jeden- Universität zu studieren, erleichtert es doch die Einschätzung solch “dramatischer” politischer Entwicklungen:
So geht einem das Urteil leicht von der Hand, dass die Demission eines Leichtgewichts wie Daniel Kruppert alles andere als ein Ausdruck von Talentflucht und mit Sicherheit kein “strategischer Fehler” ist, wie es der Präsident des Studierendenparlaments ausdrückt. Es ist den neuen Köpfen der Juso-HSG nur zu wünschen, dass sie den Verlust derartiger Altlasten als das zu interpretieren vermögen, was es ist: Der Endpunkt einer Selbstdemontage, wie es viele gab und gibt bei den Jungsozis – nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.
Und wenn man dieser neuen Episode der Juso-Sitcom doch etwas nachdenklich stimmendes entnehmen kann, so die Erkenntnis, dass inhaltliche Streitfragen gleich bei der kleinsten Zuspitzung in persönliche Konfrontationen, Fraktionsbildungen und Rücktritte münden.
Sicher, die Juso-HSG ist nicht die SPD. Sie ist selbst für die meisten Studenten der Uni Trier für die Wahrnehmung der Partei bei Kommunal-, Landtags- und erst recht Bundestagswahlen, als politische Heimat und ernstzunehmende Vertretungsinstanz nicht relevant. Dennoch symbolisiert sie eindrücklich den Niedergang der SPD als Volkspartei: Aus einer stolzen Arbeiterorganisation mit einst scharfem Profil ist ein Sammelbecken für Opportunisten und Verantwortungsflüchtlinge, für inhaltlich stumpfe Karrieristen und Selbstdarsteller geworden, ohne Programmatik, Linientreue und Vision. Nichts untermauert diesen Befund mehr als der Zustand der Juso-HSG, sollte hier doch das intellektuelle Rückgrat der Partei zu verorten sein. Fehlanzeige.
Was ist zu folgern für den Fall Kruppert? Sein Verlust ist zu verkraften, durchschlagende politische Kraft ist seine Sache weniger als Gefolgschaftstreue. Es bleibt zu hoffen, dass sein Ende in der Juso-HSG einem würdigen Nachfolger den Weg bereitet: Gerne streitlustig, inhaltlich pointiert und wohl wissend um die begrenzte politische Qualität von StuPa- und ASta-Arbeit. Bitte keine weiteren Selbstinszenierer – das haben wir Studierenden, die Jusos und die SPD nicht verdient.
Ich würd auch aus meiner Hochschulguppe austreten, wenn die meine Plakate ablehnen würden! Gut gemacht, zeigs den Linken und den Ökowahnsinnigen!!!!!
man hört erstaunlicherweise nur positives über dein abtreten aus der hsg!
und mal wirklich, du glaubst doch etwa nicht, dass DICH noch mal jemand ins stupa gewählt hätte, nach dem du dich ja dieses jahr nicht direkt überarbeitet hast…
Ach, ich glaube ja das ist alles nur Wahlkampftaktik der Jusos (steht übrigens für JungSOZIALISTEN, Herr Kruppert) ist:
“Peinliche Publicity ist immer noch besser, als gar keine Aufmerksamkeit”
Sollte die Überschrift nicht lauten: “Ich bin Seeheimer, und kein Sozialdemokrat!” ?
Offenbar hat sich Daniel Kruppert niemals auch nur oberflächlich mit den Begriffen Sozialist und Sozialdemokrat auseinander gesetzt- wie viele Seeheimer, die sich aus fragwürdigen Beweggründen während und nach der Schröder-Ära in die SPD verirrt haben. Nun schauen sich viele davon verwirrt um, wenn die Leute dort “sozialistische Kernideologien” wie “soziale Gerechtigkeit” und “Master für alle” auf Wahlplakate schreiben.
Vielleicht sollte sich Daniel Kruppert der FDP zuwenden- obwohl, mit dieser Aktion hat er sich bei jeder Partei ins Abseits geschossen.
Chapeau, Herr Kruppert!
Für persönliche Überzeugungen auf Posten und Einfluss zu verzichten, erfordert Respekt. Allein deshalb würde er schon nicht zur FDP passen
Da hat Herr Kruppert sich aber schnell mit den Richtigen ins Bett gelegt. Herrn Schneider von den Liberalen wird es freuen, hier diesen Artikel schreiben zu können. Und er wird gleichsam traurig sein, da geht sie nämlich hin, seine lang ersehnte Möglichkeit, endlich mit Hilfe der Karriere-Seeheimer-Fraktion in den AStA zu segeln.
Daniel hat sich mit dieser Pressearbeit nicht nur politisch ins Abseits gestellt, sondern auch persönlich. Man kann ja gerne sauer über Entscheidungen sein, aber es gehört schon eine gehörige Portion Egoismus, Eitelkeit und Niedertracht dazu, denen öffentlich in den Rücken zu fallen, mit denen man seit circa einem Jahr zusammenarbeitet und die kurz vor einer Wahl stehen. Ob man sie persönlich mag oder nicht. Charakterlos nennt man sowas gemeinhin. Aber nicht bei den Seeheimern, da ist es dann ein “strategischer Fehler”.
Unprofessionell, politisch völlig planlos und dabei von grenzenloser Arroganz gegenüber Andersdenkenden. SO ist die “politische” Bilanz von Daniel. Angesichts seiner “Arbeit” wären die meisten Anderen still und leise von der Bildfläche verschwunden. Denn wer sich die Mühe macht, mal die Protokolle des Parlaments zu durchforsten, wird merken: Daniel hat KEIN EINZIGES MAL eine inhaltliche Wortmeldung gebracht. Er taucht nur an zwei interessanten Stellen auf: Er fragt Tim Lösch nach seiner fortgeschrittenen Semesterzahl (was eine persönliche Unverschämtheit ist) und er wird zweimal NICHT zum Vizepräsidenten gewählt. Mehr war nicht.
Die Art und Weise des Abtritts ist zwar unter aller Sau, aber das er vollzogen wurde, erfüllt mich nicht mit Trauer.
Man kann froh sein, dass er sich nicht Sozialist nennt, das würde ich als Beleidigung empfinden. Man sollte sich aber fragen, wo er denn demokratisch als Sozialdemokrat ist. Das hat er bis dato in keinster Weise belegt, eher im Gegenteil.
(Damit nicht irgendwelche Gerüchte oder ähnliches auftauchen: Ich bin seit meinem Studienabschluss nicht mehr Mitglied der Juso-HSG, auch wenn ich ihr in kritischer Solidarität verbunden bleibe.)
Herr Stratmann ich sage nur:
Gähn, doppelgähn…
Am besten ist es doch (gerade auch als ehemaliger Student und Mitglied der Juso-Hsg) die Entscheidung des Genossen zu respektieren. Dass ist nicht nur in der ältesten demokratischen Partei Deutschlands ein Gebot der Stunde, sondern auch in den ihr vorgelagerten Organisationen bitter notwendig. Mit dem “tempora mutantur, nos et mutamur in ilis” ist es wohl doch nicht bei Allen so weit her, wie?
Da wir JUSOS ein geschlechtsneutraler Verband sind, müsste es heißen ich bin Sozialdemokrat und keine SozialistIn, aber soviel Ideologie wäre wohl zuviel für den Autor.
Wie kommt es eigentlich das Herr Kruppert auf dem Plakat ein T-Shirt der JUSOS aus dem Bundestagswahlkampf 2009 trägt? Es lässt vermuten, dass Ihm damals in seiner naiven sozialdemokratischen Unbekümmertheit, nicht bekannt war, dass er da ein T-Shirt von einem linksradikalen Verband trägt, oder tat er es gar nur um den alles geliebten und so erfolgreichen FWS auf die Wahlkampfbühne zu begleiten, Fragen über Fragen …
@ Stratmann:
Wie sieht denn deine politische Bilanz aus?
Die hier so beschimpfte “Seeheimer”- Fraktion hat mitunter dafür gesorgt, dass die Mobilität der Studierenden gewährleistet ist bzw. ausgebaut wird. Also der zusätzliche Nachtbus.
Über den Senat wurde erreicht, dass in der Bib die Studis Wasserflaschen mitnehmen können …
Und so weiter…
Was hast du mit deinen linken Gesellen geschafft? Ach ja stimmt… Ihr habt die Prozesse kritisch begleitet… So nennt ihr das doch?! Heißt doch nix anderes als: Ihr habt politische alles verschlafen!
Die Frage ist, ob Daniel Kruppert selbst auf die Idee kam dieses Interview zu geben, oder ob er von Marius Niespor schlecht beraten wurde. Ich tippe auf letzteres.
Insider?! Naja das mit den Wasserflaschen ist in der Bibliothekskommission beschlossen worden ohne die Anwesendheit des Zuständigen der Juso-Fraktion (nänlich “Fraktionsvorsitzender” Daniel Baldauf). Das geht aus den Protokollen hervor.
Desweiteren ist die Ausweitung des Nachtubusverkehr nicht durch die Jusos geschehen sondern durch den Allgemeinen Studierendenausschuss und die Koalition im Studierendenparlament.
Dazu ist mal zu sagen:
Liebe Jusos… So toll ist eine Ausweitung des NB-Verkehrs nicht unbedingt. Wenn man mal ehrlich ist, dann sollte dies Aufgabe der Kommune sein. Studentische Gelder sollten nicht dazu benutzt werden müssen um Probleme der öffentlichen Hand zu beseitigen!!!
Und dann sagst du: “Und so weiter”… Dann frage ich dich: Was ist denn und so weiter?!
Aidsleugner eingeladen… stimmt da war was… Mit Abwesendheit und Unwissen geglänzt. Und Gepoltert an Stellen wo es nix zu poltern gab (Johannes Pütz: HIER WURDE KLAR WAHLBETRUG BEGANGEN, WENN DIANA FELD BEI DEN WAHLEN ZUM REFERENTEN FÜR AUSLÄNDISCHE STUDIERENDE MITGEWÄHLT HAT). Ich sehs noch wie heute vor mir.
Dann die ganzen “Interviews” von M.Niespor, der sich als Präsident absolut blamiert hat und der verfassten Studierendenschaft sogar geschadet hat damit, dass er Entschuldigungen für den Sozialfondsvergabeausschuss nicht weitergegeben hat und dadurch die Arbeit blockiert wurde, was dazu führte, dass Studierende, die es dringend benötigt hätten, erst später Geld ausgezahlt werden konnte. Dann einen Herrn Baldauf, der die gesamte Zeit in der AB Cafete rumpalavert davon, dass er mit “dem ganzen Laden nichts mehr zu tun haben will”, dann aber Fraktionsvorsitzender wird und sowas wie den fzs Austritt mitstimmt und sich damit mit Niespor auf einer Ebene bewegt.
Lügend, taktierend, polternd, abwesend, unwissend. Das war die Juso Fraktion in dieser Legislatur. Ich glaube dran, dass die Jusos in diesem Jahr deutlich besser aufgestellt sind. Und hoffe, dass die Wählerinnen und Wähler das auch so sehen.
Stratmann hat eine menge erreicht, denn er hat im Gegensatz zu manch Seheimern verstanden was es heißt Hochschulpolitik zu machen.
Denn Hochschulpolitik ist in erster Linie nicht für die eigene Vita da, sondern soll die Studierendenschaft vertreten. Auch war er nie der Auffassung die Gelder der Studierenden für die „Öffentliche Daseinsvorge“ einzusetzen, denn dazu gehört doch der ach so erfolgreiche Nachtbus. Dies ist ganz klar eine Aufgabe der Stadt und nicht eine Aufgabe der
Studierendenschaft!
Und ja Stratmann, hat die Prozesse nicht nur kritisch begleitet, sondern auch ideologisch gefärbte Politik gemacht und erreichte dabei eine maßgeblich sozialere Ausgestaltung der BA/Ma-Studiengänge an der Uni. Ach ja und wo waren denn die feinen „Seeheimer Gesellen“ beim Bildungsstreik in den letzten beiden Jahren!? Auch hier glänzte Stratmann durch Präsenz und inhaltliche Ausgestaltung, unvergesslich wird mir hier die Besetzung des Verkehrskreisels (2008) an der Uni in Erinnerung bleiben. Aber ob wie schlimm, dass war ja schon fast Ziviler Ungehorsam und das ist natürlich überhaupt nix für Sozialdemokraten …
Lasst uns die “most-commented”-Liste noch knacken, ja?
Mal so nebenbei: Findet ihr es nicht auch ein bisschen feige, sich hier immer hinter Pseudoymen zu verstecken?
Jusos – die Abkürzung für JungSOZIALISTEN. Schade nur, dass dieser peinliche Seeheimer-Verein der Uni Trier diese Selbstbezeichnung nie allzu ernst genommen hat und längst ein neoliberaler ThinkTank ist. Könnten sich eigentlich alle gleich kollektiv den Ulis anschließen.
Wir gründen dann die Jusos (Bolschewiki) und die alten neoliberalen Juso-Menschewiki wären endlich da wo sie hingehören.
Eigentlich schon traurig, wie viel Aufmerksamt hier einem Studierenden geschenkt wird, der es nicht einmal auf eine Handvoll Redebeitrage in der letzten StuPa – Legislatur geschafft hat.
Aber wenigstens steht er jetzt einmal richtig im Rampenlicht der kleinen Hochschulpolitischen-Szene …
yeah, comment record!
zur sache:
ich fand die jusos schon immer blöd, ob mit oder ohne kruppert.
jetzt vielleicht noch ein wenig blöder
@ Mehr Insider:
Bitte mehr Sachlichkeit! Die Entschuldigungen die das Präsidium erreicht haben, sind immer an Ausschussmitglieder weitergeleitet worden. Außerdem ist deine Aussage sachlich falsch! Die Arbeit von Ausschüssen wird wenn überhaupt durch das Fehlen der Mitglieder behindert oder verhindert. Dies mir als Präsidenten vorzuwerfen ist einfach haltlos, schließlich wählt das Parlament und nicht ich die Mitglieder der Ausschüsse!
@Marius
Mit Ausschussmitglied meinst du ein Mitglied deiner HSG, welches auch eine Zeit lang nicht anwesend sein konnte, oder? Deswegen wusste weder die zuständige Refertin noch 3/5 des Ausschusses, dass die Person entschuldigt ist. Allerdings muss man hier sagen, dass man so vernünftig sein sollte zurücktzutreten, wenn man längere Zeit verhindert ist und nicht an den Sitzungen des Ausschuss teilnehmen kann. Bringt ja niemandem was, schadet eher.
Wow Tobi, das hat sich ja mal richtig gelohnt
10 Tage nach der Veröffentlichung ist das der erfolgreichste Artikel auf trunews.de, die meisten Kommentare und die meisten views
Umsatzbeteiligung bitte
Da sieht man mal wieder, worauf es den Jusos ankommt -.-’
Kruppert!
http://www.youtube.com/watch?v=tq-YlqAlnzg
[...] Marius Niespor entgegen allgemeiner Erwartung nicht anwesend war. Schon im Vorfeld der Wahl gab es innere Spannungen zwischen Teilen der Juso HSG, welche dem Seeheimer Kreis angehören, so auch Niespor und [...]
[...] wieder zwei neue Gruppen an. Für Aufregung im Vorwahlkampf sorgten insbesondere die Aussagen von Ex-Juso-Vorstandsmitglied Daniel Kruppert. Der seine Hochschulgruppe scharf [...]
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