Cornelius Hecking: Warum ich zurücktrete.
Der wesentliche Grund für meinen Rücktritt aus dem Präsidium ist neben der kommenden Arbeit im FSR WISO das teileweise desastreuse Auftreten von Stupariern in den Sitzungen. Sachliche und konstruktive Diskussionen waren in meiner Amtszeit im Studierendenparlament selten und in vielen Situationen überwiegte das Desinteresse der Beteiligten. Aber auch der AStA trug mit seiner teils verbesserungswürdigen Arbeit zu meinem Rücktritt bei.
Da meine Erwartungen, hinsichtlich der Arbeit des StuPas derart enttäuscht wurden, bin ich nicht bereit weiterhin mit meinem Namen zu Sitzungen und Vollversammlungen zu laden, welche dann dermaßen destruktiv ablaufen, dass ich mich nicht mit ihnen identifizieren kann. Meinen Sitz im StuPa werde ich jedoch nicht aufgeben, da ich weiterhin hoffe etwas mit meiner Arbeit bewirken zu können.
Ausdrücklich möchte ich mich bei Lotte und Marius für die gute, angenehme und pragmatische Zusammenarbeit im Präsidium, trotz dreier kontroverser Persönlichkeiten, bedanken.
Cornelius Hecking ist Mitglied der ULI-LHG und war bis vor kurzem Vizepräsident des Studierendenparlaments.






Da sieht man wieder einmal, wie durch eine solche Dilettantentruppe im AStA junge motivierte pragmatische Kräfte von der Hochschulpolitik vergrault werden.
Ich hoffe das gibt allen Beteiligten zu denken!
Eine solche Entscheidung erfordert Mut und Anerkennung! Vielen Dank für die geleistete Arbeit Cornelius!
Schade, dass die Opposition damit (zumindest temporär) gar nicht in Präsidium vertreten ist. Dass ausgerechnet ein Vetreter der ULIs “destruktiv ablaufende” Sitzungen als Rücktrittsgrund anführt, sollte dem einen oder der anderen (wobei hier gendern eigentlich nicht nötig ist) der liberalen StuPa-Fraktion zu denken geben…
Trotz allem, Dank an Cornelius für sein Engagement.
Auch schade, dass er sich nie darum bemüht hat, den AStA-Sitzungen auch nur einmal beizuwohnen oder mit seiner Kritik direkt an ihn heranzutreten. Was den nun genau an der Arbeit verbesserungswürdig sei wird wohl sein Geheimnis bleiben.
Trotz allem danke auch ich ihm für sein Engagement und hoffe, dass die Opposition es schafft einen neuen geeigneten Kanditaten zu stellen.
Ich habe mit Enzo oft gesprochen, Kritik geäußert und versucht Verbesserungen zu finden. Darüber hinaus sind die Beweggründe zum Rücktritt nur auf die Arbeit des AStAs zurückzuführen mit denen ich im Präsidium konfrontiert war, also Organisatorisches (z.B. VV und Stupa-Sitzungen).
Was inhaltlich zu bemängeln ist ist die Aufgabe des StuPas und da bin ich ja weiterhin Mitglied.
“in vielen Situationen überwiegte das Desinteresse der Beteiligten”
Ja, zum Beispiel an der deutschen Sprache. Gut, dass Du zurückgetretet bist…
Ein Rücktritt weil die Erwartungen an die Arbeit des StuPa nicht erfüllt wurden. Aber als einfacher StuParier will Cornelius Hecking mit seiner Arbeit nun etwas bewirken?
Im Präsidium hat man am meisten Einfluss darauf wie die Sitzungen verlaufen. Im Plenum, das wurde richtig erkannt, arbeitet man inhaltlich. Da muss ich jetzt mal Nachfragen, ob der ehemalige Vizepräsident, den Eindruck hat das im StuPa die restlichen drei VertreterInnen der ULI-LHG nicht inhaltlich gearbeitet haben, so dass er das nun übernehmen muss? Denn über seine Fraktion hätte Herr Hecking durchaus inhaltlich arbeiten können.
Ich denke dass macht keinen Unterschied ob man im Präsidium oder als “einfacher Stuparier”, wie du es nennst, im StuPa arbeitet. Das Präsidium hat lediglich organisatorische Aufgaben und die Sitzungsleitung.
Es ist richtig dass man im Präsidium auf den Verlauf der Sitzung Einfluss hat, aber wie sich die Leute dort benehmen oder wie Ernst sie ihr Mandat nehmen kann man leider nicht beeinflussen.
Wenn man ein Amt ehrenamtlich ausführt bin ich der Meinung dass dem Amt dann auch ein gewisser Respekt entgegen gebracht werden sollte.
Und weil dies in etlichen Situationen nicht der Fall war, werde ich mich “nur” noch auf die inhaltliche Arbeit im StuPa konzentrieren. Mit der Arbeit der ULI-LHG bin ich zur Zeit sehr zu frieden. Sie nimmt nicht nur die opositionelle Rolle ein, sondern stellt auch Anträge (viele wurden leider noch nicht abgestimmt) um den Versprechn vor der Wahl gerecht zu werden.
Das hat ja Züge von Horst Köhler…Nur das Du den Schritt begründest, was ich an Deiner Stelle dringend gelassen hätte. Nicht nur inhaltlich totale Sülze, sondern (siehe Metallkopf) auch sprachlich völlig peinlich. Allein im ersten Satz der “Stellungnahme” zähle ich 4 Rechtschreibfehler!!! Ich hoffe, die ULI-LHG stellt in diesem Stil keine Anträge… Ach ja, für die Übernahme eines Amtes sind Deine Erwartungen nun wirklich kein Kriterium. Oder soll ein Senator zurücktreten, weil die anderen Senatoren sich nicht so verhalten, wie es ihm passt?
Wenn dies das Niveau der ULI-LHG ist, dann muss man sich ja geradezu Tobi Schneider zurückwünschen. Das tut weh…
Was soll ich dazu sagen?
Ich kann dir eigentlich nur zu deiner rhetorischen Überlegenheit gratulieren. Darüber hinaus ist deine fehlerlose Rechtschreibung einfach bewundernswert.
Ich halte es für selbstverständlich seinen Rücktritt (woraus auch immer) zu begründen. Dein Beispiel mit den Senatoren ist wohl nicht mit der Situation im StuPa vergleichbar. Für kontroverse Meinungen bin ich immer offen, aber mit kollektivem Desinteresse kann ich mich nicht abfinden, vor allem weil man für die Leute “arbeitet” die vor Einem sitzen.
Tobis Schneider ist immernoch Mitglied der ULI-LHG.
Und für weitere Beiträge wünsche ich mir doch wieder ein bißchen mehr Niveau.
[...] Turbulenzen im StuPa. Nachdem sowohl Lotte Nawothnig als auch Cornelius Hecking als Vizepräsidenten des StuPa zurückgetreten waren, konnte mit Tim Lösch nur eine der beiden [...]
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